Ratgeber ·
Warum immer mehr Unternehmen virtuelle Karten einsetzen
Von mehr Sicherheit bis zu sauberer Buchhaltung: Hier sind die Argumente für virtuelle Karten – und warum Unternehmen Ausgaben von gemeinsamen Plastikkarten verlagern.
Jederm Mitarbeiterin eine Kopie einer einzigen Firmenkarte auszuhändigen, wirkt zunehmend veraltet und riskant. Immer mehr Unternehmen setzen bei Ausgaben auf virtuelle Karten, und die Gründe sind praktischer Natur, nicht ideologisch. Hier sind die Argumente aus der Perspektive eines Unternehmens, das entscheidet, wie sein Geld fließen soll.
1. Mehr Sicherheit
Eine gemeinsam genutzte physische Karte ist eine gemeinsame Schwachstelle: Eine kompromittierte Nummer, und alle damit getätigten Transaktionen – und möglicherweise das dahinterstehende Konto – sind offengelegt. Eine separate virtuelle Karte pro Person, Anbieter oder Verwendungszweck auszustellen, begrenzt dieses Risiko. Ein Problem mit einer Karte bleibt auf eine Karte beschränkt, anstatt die gesamten Ausgaben des Unternehmens zu gefährden.
2. Detaillierte Kontrolle
Virtuelle Karten ermöglichen es einem Unternehmen, Ausgaben genau zuzuweisen – eine Karte für einen bestimmten Anbieter, ein bestimmtes Projekt, ein bestimmtes Team. Wenn ein Anbieter Ausgabenlimits bietet, kann jede Karte auch eine ihrem Zweck entsprechende harte Grenze haben, sodass ein Fehler oder Missbrauch nicht über einen begrenzten Betrag hinausgehen kann. Diese Art der kartenbezogenen Kontrolle ist mit einer Schublade voller Plastikkarten unpraktikabel.
3. Optimiertes Ausgabenmanagement
Das ist oft der entscheidende Punkt. Wenn jede Karte einem Anbieter, Projekt oder einer Kategorie zugeordnet ist, ist ihr Kontoauszug ein vorsortierter Spesenbericht. Der Kontenabgleich – die monatliche Mühsal, Buchungen Kategorien und Belegen zuzuordnen – erledigt sich weitgehend von selbst. Für Finanzteams ist die Zeitersparnis real und wiederkehrend.
4. Gestärkte Remote- und globale Teams
Verteilt arbeitende Teams benötigen Ausgabenbefugnis ohne die Reibungsverluste des internationalen Bankwesens. Eine virtuelle Karte gibt einem Remote-Mitarbeiter eine funktionierende Zahlungsmethode, die in Minuten ausgestellt und zentral finanziert wird, ohne dass vertrauliche Bankdaten ausgetauscht werden müssen. Sie ist eine moderne Antwort auf ein sehr modernes Problem.
5. Reduziertes Betrugsrisiko
Durch die Isolierung einer Karte pro Zweck, die Möglichkeit von Limits (wo verfügbar) und das Fehlen einer einzigen hochwertigen Karte, die alle teilen, reduzieren virtuelle Karten die Angriffsfläche sowohl für externen Betrug als auch für internen Missbrauch. Weniger geteilt, weniger exponiert.
| Dienst | Ausgabegebühr (ab) | Aufladegebühr | Apple Pay |
|---|---|---|---|
| AnyPay | 35 USDT | 3.5% USDT | Ja |
| CinCin | $100 | 4.5% | Ja |
| Flowbit | $9.99 | 4.5% USDT (3.0% with Plus) | Ja |
| MaxSwap | $25 + $25 deposit + 5% op. fee (~$52.5 total) | 3.5% USDT | Ja |
Ein Hinweis zu den Funktionen
Die genauen verfügbaren Kontrollmöglichkeiten – Ausgabenlimits, Multi-Karten-Management usw. – variieren je nach Anbieter. Ein Unternehmen, das Optionen prüft, sollte daher sicherstellen, dass der jeweilige Dienst die spezifischen Fähigkeiten bietet, die es benötigt, bevor es sich festlegt.
Weiterführendes
Das Fazit
Unternehmen führen virtuelle Karten ein, weil die Argumente praktisch sind: bessere Sicherheit durch Isolierung, detaillierte zweckgebundene Kontrolle, Spesenberichte, die sich selbst sortieren, einfache Ausgabenbefugnis für Remote-Teams und insgesamt ein geringeres Betrugsrisiko. Vergewissern Sie sich, dass ein Anbieter die spezifischen Kontrollen bietet, die Sie benötigen, und eine Schublade mit gemeinsamen Plastikkarten sieht plötzlich wie eine Verbindlichkeit aus, die es abzulegen lohnt.
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